| Eine Ausstellung im ZKM | Medienmuseum Eröffnung am Sa 28.02. um 19 Uhr im ZKM_Foyer
"Notation", eine Ausstellung des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe und der Akademie der Künste, Berlin, widmet sich dem vielfältigen Spektrum der künstlerischen Prozesse zwischen Konzept und Werk. Die Ausstellung setzt Arbeiten aus allen Bereichen der Kunst von 1900 bis heute zueinander in Beziehung: Zeichensysteme zu Literatur, Musik, Malerei, Choreografie, Architektur, Fotografie, Film und Medienkunst. Mehr als 500 Positionen von über 100 KünstlerInnen aus internationalen Sammlungen, dem ZKM | Karlsruhe und aus dem Archiv der Akademie der Künste werden gezeigt. In der Verbindung von wissenschaftlichem Kalkül und künstlerischer Form haben die KünstlerInnen des 20. Jahrhunderts immer neue Wirklichkeiten sichtbar gemacht. Morphische Resonanzen, serielle Strukturen und Schallwellen: Die Moderne hat die geistige Seite der Existenz, immaterielle Phänomene, das Ephemere als Forschungsfeld der Künste wieder entdeckt. Dabei wurden das Verhältnis zwischen Konzept, Aufzeichnung, Wiederholung und Werk radikal neu bestimmt und die Entwurfsprozesse selbst zu autonomen Kunstwerken. Diese stehen im Zentrum der Ausstellung des Bildtheoretikers Hubertus von Amelunxen, des Künstlers Dieter Appelt sowie des Medienkünstlers Peter Weibel. Partituren, Notationen, fotografische Serien, Filmexperimente spiegeln die offenen Strukturen des Klangs, des Rauchs, des Lichts, der Bewegung, der Zeit – und ermöglichen dem Betrachter einen ungeahnten Blick auf die verborgenen Welten unserer Wirklichkeit.
Die Ausstellung »Notation« erschließt eine andere Lesart der künstlerischen Entwürfe. John Cage und Étienne-Jules Marey, Walter Benjamin, Edgard Varèse und Iannis Xenakis, Mary Wigman und Robert Walser, Ezra Pound und Marcel Broodthaers, Allan McCollum und Mel Bochner, Antonin Artaud und Pierre Boulez
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