| Aktuell: Südamerika-Premiere in São Paulo
Uraufführung am 08. Mai 2010 in München
In einer außergewöhnlichen Verbindung von Musiktheater, Technologie und Wissenschaft soll eine Multimedia-Oper die Welt des Amazonas und die Bedrohung ihrer einzigartigen Ressourcen beleuchten. Um die Relevanz des Themas zu betonen, sind ein umfangreiches pädagogisches Vermittlungsprogramm Teil, Publikationen und ein Internetportal integrale Bestandteile des Opernprojekts. Die künstlerische Produktion des Projekts orientiert sich hierfür am neuesten Stand der Forschung. Dabei versteht es die Zusammenarbeit mit den indigenen Gruppen, die in Amazonien leben, als einen Dialog zwischen Zeitgenossen. Die Uraufführung der Multimediaoper ist bei der 12. Münchener Biennale 2010 vorgesehen.
Was Peter Sloterdijk in einem ersten Arbeitstreffen 2006 den »amazonischen Schmerz«, die Angst vor einem drohenden Verlust nannte, wird zur Geschichte der Oper. Ihr Protagonist ist der Regenwald. Eine Stimme verleihen ihm die Yanomami, eines der letzten großen indigenen Völker Südamerikas. Die Verbindung von indigener Kosmologie und wissenschaftlich-technischen Weltsicht erlaubt einen neuen Blick auf alle mit dem Amazonas verbundenen Themen: Artenvielfalt, Brandrodung und Völkermord sowie der Klimawandel spielen eine herausragende Rolle, die mit der Oper angesprochen werden sollen. Der Amazonas, seit Jahrtausenden bevölkert, erhält eine Dimension jenseits einer bloßen Ressource. Hierdurch wird insbesondere die der Wechselwirkung zwischen Natur und Kultur hervorgehoben.
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Proben des dritten Teils »Amazonas-Konferenz."In Erwartung der Tauglichkeit einer rationalen Methode zur Lösung des Klimaproblems" : Impressionen von ONUK Bild 1 | Bild 2 | Bild 3 | Bild 4 | Bild 5 | Bild 6 | Bild 7
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