| moderiert von Andreas F. Beitin Gäste: Ursula Frohne und Thomas Macho in der Ausstellung „Jürgen Klauke. Ästhetische Paranoia“ im ZKM Museum für Neue Kunst, 1. OG
Jürgen Klauke in seiner Ausstellung im ZKM Karlsruhe / VG Bild-Kunst, Bonn 2010, Foto: ONUK Jürgen Klauke gehört zu Deutschlands bedeutendsten Foto- und Medienkünstlern. Im Bereich der Body Art und in kritischer Auseinandersetzung mit gesellschaftlich normierten Geschlechter-Identitäten und sozialen Verhaltensmustern hat er Wegweisendes in der Kunst geleistet. Am Sonntag, dem 12. September um 15 Uhr, kommt Jürgen Klauke zu einem Künstlergespräch nach Karlsruhe.
In der Ausstellung „Jürgen Klauke. Ästhetische Paranoia“, die noch bis zum 3. Oktober im ZKM zu sehen ist, tritt Klauke mit der Kunsthistorikern Ursula Frohne und dem Kunstwissenschaftler Thomas Macho in einen Austausch über sein Werk. Moderiert wird das Gespräch von Andreas F. Beitin, Leiter des ZKM Museum für Neue Kunst. Den Besuchern eröffnet es die Möglichkeit, das Werk des renommierten Künstlers aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und mehr über sein Schaffen zu erfahren.
Jürgen Klauke, geboren 1943, lebt und arbeitet seit 1968 in Köln. Er studierte von 1964 bis 1970 freie Grafik an den Kölner Werkschulen. Schon Klaukes frühe Arbeiten beschäftigten sich vorwiegend mit dem menschlichen Körper und seiner geschlechtlichen Identität. Er erkannte bereits in den frühen 1970er Jahren als einer der ersten die Möglichkeiten der „Fotografik“ als künstlerisches Ausdrucksmittel und wurde so einer der markantesten Vertreter der späteren Body Art.
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