| Es waren, wie sich dann zeigte, die aktuelleren Arbeiten, die ich gleich als spannender empfunden habe: rückblickend denke ich, daß es um das Spannungverhältnis geht zwischen Körperlichkeit und zweidimensionaler Darstellung, oder um die Dimensionen der Figur.
50qm, 2001
Kunstleder, genäht, 130 x 100 cm Big (41 K) auf Klick Nachdem ich Martina Ziegenthaler nun in ihrem Atelier besucht habe, gedeihen die Assoziationen noch wilder: es geht, so scheint mir, um Körper, Figur, Dimensionen, Skulptur, Spannungen zwischen zwei- und dreidimensionalen Sichtweisen auf die Welt, welchselbige mir – auch das noch – zunehmend eindimensional erscheint. Ich bin verwirrt, zugegeben, habe aber auch Spuren gefunden: Martina Ziegenthaler hat Schneiderin gelernt, dann eine Ausbildung zur Bekleidungstechnikerin angehängt und danach endlich entschieden, künftig künstlerisch zu arbeiten. In diesem Tempo, mit dieser Ironie, erzählt sie dies.
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