| Heute mag er Bach, Miles Davis und Keith Jarrett, genauer will er sich nicht festlegen, braucht er auch nicht, denn er schöfpt aus dem Vollen und aus sich selbst und findet mehr als genug. Wolfram Pelzer hat als Kind "ordentlich" Klavier spielen gelernt, von 6 Jahren bis zum Abitur hat ihm der Unterricht die Klavierspielerei manchmal fast vergrault. Zum Glück hat er mit etwa 11, 12 Jahren angefangen zu improvisieren und das kann er heute richtig gut. Jetzt übt er - wenn es zeitlich irgendwie geht - 3 bis 4 Stunden täglich.
1999 hat er zwei CDs produziert, für die eine geeignete Plattencompany noch fehlt und im Herbst würde er gerne seine ersten Konzerte vor hoffentlich großem Publikum geben. Ob es ihm schwer fallen würde, zu spielen, wenn er heute abend überraschend ein Konzert geben könnte, frage ich ihn. Hat er Angst, daß ihm vielleicht spontan nichts einfällt? "Nein", sagt er souverän und klar ohne darüber nachdenken zu müssen. Wenn er am Instrument sitzt und ein paar Töne anschlägt, ergibt sich alles. Das weiß er, insofern schon heute ein Profi, obwohl er sich vorerst nur mit Vorbehalt als Künstler bezeichnet.
Was der studierte Theaterwissenschaftler und Politologe schon alles an Musik- und Bandprojekten hinter sich gebracht hat, haben wir auf Wolframs Website zusammengetragen; aus all dieser Vielfalt haben sich Klavier und Improvisation herauskristallisiert.
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