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Diesmal geht es endlich wieder einmal um einen Musiker, und so dachte ich, das Schreiben selbst wird diesmal einfacher. Schließlich hatten wir uns in den bisherigen Künstlerporträts, in denen es fast immer um Bildende KünstlerInnen ging, ständig damit geplagt, daß eine Stärke der Bildenden Kunst ja gerade darin liegt, in ihren Ausdrucksmöglichkeiten weit über diejenigen der Sprache hinauszureichen..
Big (45 K) auf Klick Bei der Musik hingegen ist das alles, so dachte ich, überhaupt kein Problem: Musik, selbst Sprache, bestimmt die einzige universelle Sprache, spricht für sich selbst, zu jedem einzelnen anders, wahrscheinlich, aber doch eindeutig und klar und ganz bestimmt nicht erklärungsbedürftig
Dachte ich. Dann habe ich ein paar Mal Wolframs CDs gehört, dabei die Fotos angesehen und gemerkt: Ganz so einfach kannst Du es dir leider nicht machen. Also habe ich erst mal gründlich recherchiert, Musik, Musikgeschichte,- soziologie und -anthropologie intensivst studiert (schwitz, schnauf)...Und endlich sehe ich klar. Das Problem ist: Wolfram spielt nicht vom Blatt, er macht weder Rockmusik noch Hip-Hop, er komponiert auch keine Symphonien, er spielt Jazz, genauer: er improvisiert.
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