Während sich im letzten Porträt über den Bildhauer Klaus Gündchen erst nach und nach lyrische Assoziationen einstellten, evozieren Ursula Schroers Bilder auf Anhieb diese Verbindung – für mich gleich in doppelter Hinsicht:
Ursula Schroer: bandlos, 2006 Acryl/BW 111 cm x 161 cm Nicht allein lyrische Bilder fallen mir ein – auch an lyrischen Jazz erinnert mich die Gestik des Pinsels. Die ungezügelte Struktur trifft auf konstruktive elementare Formen.
“Das Austarieren von Zufall und Kalkulation bestimmt die Bildkomposition.“ schrieb mir Ursula Schroer. Über den Zufall kommt auch die Natur ins Spiel, wobei völlig offen bleibt, ob, wann und in welchem Maße dies der Fall ist
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