|
Damit sind die bekannten Bezugspunkte für mich aber auch schon erschöpft: obwohl die ganze Zerissenheit und Disharmonie unserer Zeit und ihrer „neuen Musik" immer wieder anklingt, scheint mir doch eine Suche nach einer grundlegenderen Harmonie außerhalb unserer Gewohnheit das Leben dieser Musik auszumachen. Wenn es diese Harmonie gibt, so ist wahrscheinlich die Technik - als dem Symbol der heutigen Entfremdung - die Möglichkeit, diese wieder erfahrbar oder doch wenigstens erahnbar zu machen.
Wieder einmal bin ich mit meiner Erklärungskunst am Ende. Macht aber nichts: Sabines Schäfers RaumKlang-Installationen muß man erleben.
"Hörbild" Worum es aber dabei geht, läßt sich durchaus beschreiben, am besten natürlich von Sabine selbst in ihrem Aufsatz "Topophonien - ein künstlerisches Entwicklungsvorhaben" (Hrsg. Sabine Schäfer)(Seite 27)
Danach wird dann (Bevor wir - für die Neugierigen - noch einige Fakten aus Sabines Lebenslauf nachliefern) noch Wolfgang Rihm, ebenfalls Komponist, zu Wort kommen. Er hat in der gleichen Dokumentation einen Beitrag über Sabines Arbeit geschrieben.
weiter bitte | |