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Sabine ist Musikerin, könnte man sagen. Wäre aber falsch oder wenigstens viel zu einfach. Sabine ist KlangKünstlerin. Ist schon besser, aber völlig unklar. Also lieber mal langsam heran ans Thema.
Sabine Schäfer hatte ein "Atelier" im GründerInnenzentrum in der Seboldstraße, von daher kenne ich sie. Bei unserer ersten GründerInnen-Weihnachtsfeier haben wir zusammen Brote geschmiert, dabei Wein getrunken und uns unterhalten. Über ihre Arbeit spricht sie nicht automatisch, erklärt diese aber gern, wenn sie gefragt wird. Gegen Ende der Weihnachtsfeier lud sie die noch anwesenden GründerInnen ein zu einem tollen RaumKlang-Erlebnis. Daher weiß ich: Sabine macht Klangkunst, die bewegt und die sich bewegt, nicht nur zwischen zwei Lautsprechern, sondern im ganzen Raum. Das ist doch mal ein Anfang eines Erklärungsversuchs.
Sabine Schäfer Nach der Weihnachtsfeier, bei der das RaumKlangObjekt "Hörbild", zum Einsatz kam, habe ich von Sabine noch den Mitschnitt einer Radionsendung über ihre Arbeit und eine selbstgebrannte CD bekommen.
Im Gegensatz zum RaumKlangObjekt mit elfgliedrigem Lautsprecherensemble (s.Bild folgende Seite) konnte ich diese "Konserven"; nur mit normaler Stereoanlage genießen, was die Bewegung - als einem zentralen Element aus Sabines Schäfers Klangkunst - natürlich wegnimmt. Dennoch entstehen Bilder: mal lassen mich die Töne und Klangfetzen fühlen, ich sei im Theater, mal erinnern eher minimalistische Stücke an Steve Reich, dem sogar eine Hommage ausdrücklich gewidmet ist.
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