| Über den Nusslocher Stephan Valentin muss man eigentlich nicht mehr sehr viel erzählen, zu gut ist er in der Zwischenzeit in ganz Europa bekannt. Der “Ameisenfeind”, ein Buch über eine problematische Mutter-Sohn-Beziehung, hat ihn so berühmt gemacht, dass es im Sommer mit Katja Riemann verfilmt wird. Das Drehbuch dazu schrieb er selbst. Die Intention ein solches Werk zu schreiben war, einem Kind die Möglichkeit zu geben, den Erwachsenen zu sagen, was Sache ist. Und daher kam ihm auch die Idee zu seiner UNICEF-Aktion. “Es ist mir wichtig, dass „Der Ameisenfeind“ Eltern einerseits ein spannendes Lesevergnügen verspricht, aber mit dieser Aktion (ein Teilerlös jedes verkauften Buches wird an UNICEF gespendet) wird Kindern in Not konkret geholfen. Zur Zeit ist Valentin auf Promotiontour mit der Fernsehjournalistin Eva Herman, mit der er ein Buch zum Thema Schlafstörungen bei Kleinkindern veröffentlichte. Am 30.März gibt es eine Lesung der beiden in der Buchhandlung Schmitt und Hahn in Heidelberg. Wir haben beide Autoren zu dieser Problematik om Vorfeld befragt.
SZ: Wie sind Sie eigentlich zusammengekommen, wer ging auf wen zu, kannten Sie sich bereits persönlich vor der Zusammenarbeit?
Dr. Stephan Valentin: Wir haben uns über meinen Roman "Der Ameisenfeind” kennengelernt. Eva hatte mich zu ihrer Talkshow „Herman&Tietjen“ eingeladen. Eva Herman: Und ich habe gerade an meinem Buch „Vom Glück des Stillens“ geschrieben. Als ich von Stephans Doktorarbeit erfuhr, habe ich ihn gefragt, ob ich daraus Auszüge für mein Buch verwenden könnte. Und so haben wir uns kennen gelernt.
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