| Die ursprüngliche Idee stammt von Josef Walch, einst Kunstpädagoge am Hebelgymnasium, heute an Professor an der renommierten Hochschule für Kunst und Design in Halle, Burg Giebichenstein, die er mit dem Fotografen Jessen Oestergaard besprach. Anlaß war die Ausstellung „Künstler und Atelier" des Rhein-Neckar-Kreises, die die beiden auf die Idee eine neuen Künstlergruppe brachte. " Es sollte von Anfang an ein medienübergreifendes aber überschaubares Netzwerk in und im Umkreis von Schwetzingen lebender Künstlerinnen und Künstler ", so Oestergaard, der gestand, eigentlich gar kein Vereinsmeier zu sein. Daher soll alles so frei wie möglich sein, z.B. ohne einen festen Veranstaltungsturnus einzuhalten, Ausstellungen für seine Mitglieder und Gäste organisieren, neue Ausstellungsmöglichkeiten in Schwetzingen erschließen, oder mit anderen Schwetzinger Vereinen im Bereich Kultur zusammenarbeiten, um nur einige der künftigen Aktivitäten zu nennen.
Als eine Art Visitenkarte der KIS stellen sie sich die Produktion von Künstler-Lesezeichen der Mitglieder in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Kieser vor. Demnächst kann man die kleinen Kunstwerke in den dort erworbenen Büchern finden und, wer mag, auch sammeln. Die erste Ausstellung findet am 7. Dezember in den Räumen der Architektengruppe Numerobis (Weldeturm) als Sammelausstellung mit Tanz statt, im Januar geht dann gleich weiter einem Abend zum Leben und Wirken des Schwetzinger Malers Bernhard Becker im Januar 2008. Für 2008 haben die Energiebündel etwas wirklich Großes ausgedacht: anläßlich des Aufenthalt Voltaires 1758 in Schwetzingen, der sich damit zum 250 mal jährt, wollen sie eine große Schau organisieren. In diesem Jahr vollendete Voltaire ein Meisterwerk "Candide", Originalillustrationen sollen gezeigt werden. Ein toller Anfang für eine tolle Idee..
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