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Playmobil in Speyer – Eine VerkaufsausstellungNatürlich darf man bei einer Ausstellung über Spielzeug keinen rein hehren künstlerischen Anspruch erwarten, aber ein bisschen weniger wäre in diesem Falle mehr gewesen. In den Augen des Erwachsenen, die mitgenommenen Kinder sahen das völlig anders. Schon im Eingangsbereich türmen sich die Play-Mo, wie Eltern gerne sagen, Kartons, und man hat Mühe, die Zwerge von da weg zu bringen. Geschickt vier Wochen vor Weihnachten hat man den Beginn positioniert, der Wunschzettel nimmt unendliche Längen an. Weh dem, der in diesen Zeiten auf den Euro gucken muß, denn es gab sicher so manches enttäuschte Kinderherz. Mein Sohn, sieben Jahre, braucht jetzt jedenfalls so ziemlich alles, was es zu sehen gab, außer den eindeutig Mädchen zuzuordnenden Spielfiguren. Zum Glück gibt´s Großeltern!
Marketingpsychologisch recht geschickt über ca 1.600 qm Playmobilwelten verteilt sind die vielen Spielmöglichkeiten für die Kinder, vom Wikingerlager mit Ungeheuer, über eine Baustelle mit fahrbarem Kran, dem Indianertipi mit Schlange bis zum Piratennest, das alle Kinder toll fanden. Sie können dort klettern, auf einem sieben Meter langen Schiff Seefahrer spielen und sich mit Augenklappe und Schwert als Pirat verkleiden. Für Große interessant sind die Oldtimer der Firma geobra Brandsstätter GmbH, mit der alles begann. Ende des neunzehnten Jahrhunderts gegründet, stellte man damals Schatullen und Schlösser her.
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