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Von "Mannem" über den Brenner nach Bozen- der Traum der Mumie
Grabbeigaben einer präkolumbischen Mumie © Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim In Bozen werden Tier- und Menschenmumien aus aller Welt und aus den verschiedensten Zeitepochen gezeigt und dabei künstlich präparierte Mumien den natürlich konservierten Toten aus Mooren, dem Eis und den Wüsten gegenübergestellt. Den Besucher erwarten und erschauern spektakuläre Objekte, darunter einzigartige Moorleichen wie der Mann von Exloërmond, die Mumie des ägyptischen Priesters Nes-pa-kai-schuti samt kunstvollem Sarkophag, Mumien aus der Dominikanerkrypta im ungarischen Vàc oder etwa peruanische Hockermumien aus der Chancay-Kultur. Erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen sind Mumien aus den Depots des Ägyptischen Museums in Turin. Sie wurden eigens für diese Ausstellung restauriert. Mumien aus Asien vervollständigen das Bild. Aber auch wertvolle Grabbeigaben und Alltagsgegenstände längst vergangener Zeiten, wie z. B. ein in Salz mumifizierter Tragesack (Tragekiepe) aus dem Bergwerk Hallstatt gehören zu den Highlights in der Ausstellung, die bereits zu ihrer Eröffnung stark frequentiert war.
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