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19. Juli bis 02. November 2008
Die Manifesta 7 in Südtirol
© Foto: Günter Dürr Der Landeshauptmann der autonomen Provinz Südtirol Luis Durnwalder und die Landesrätin für Kultur Sabina Kasslater-Murr persönlich haben am Samstag, den 19. Juli die Manifesta 7 aus der Taufe gehoben. Nach dem Desaster der Kunstbiennale 2006 in Nikosia - sie fand schlicht und ergreifend aus politischen Gründen nicht statt - hat man in diesem Jahr etwas Neues probiert. Denn die größte europäische Ausstellung zur Gegenwartskunst nach der “Documenta” präsentiert sich zum erstenmal nicht in einer Metropole, sondern über eine ganze Region verteilt. So wird in Südtirol auf der Franzensfeste im Eissacktal bei Brixen und in Bozen, im Trentino in den Städten Trient und Rovereto ausgestellt. Hundert Tage Kunst entlang der Transitstrecke zwischen Brenner und Verona auf 150 Kilometer. Im Rahmen der Ausstellung und Veranstaltungsreihen sind mehr als 230 Künstler, Schriftsteller. Architekten und Kunstfachleute vertreten.Recht zahm kommt sie daher, zur Freude der beiden Politiker, hat es nicht soeben einen Mordsskandal im katholischen Südtirol gegeben, weil in der Eröffnungsschau des ambitionierten “Museion” in Bozen ein gekreuzigter Frosch von Robert Kippenberger zu sehen war. Die konservative Presse lud die Kanonen und die Südtiroler Künstler zogen, bis auf einige sehr wenige, die Schwänze ein.
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