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Hundert Jahre Homo Heidelbergensis
Ausstellung in Mauer noch bis 25. November 2007Denn Schabspuren an Tierknochen, messerscharfe kleine Flintschneiden und Überreste von Holzspeeren legen die Vermutung der Mitglieder des Vereins "Homo Heidelbergensis" als auch des Heidelberger Ur-und Frühgeschichtlers Prof. Clemens Eibner nahe, dass Adam nicht nur auf der Durchreise war. Die Stationen seines Lebens in der freien Natur nach zu empfinden erlaubt die Sonderausstellung in Mauer, liebevoll organisiert vom Verein mit einem umfangreichem Begleitprogramm. Stets im Mittelpunkt bleibt dabei das Originalfossil, einmalig in der kleinen Stadt zu sehen. Im "Heidelbergschen Haus" in Mauer gibt es Kuriosa zu bewundern, ausgestellt in einer ebenfalls hundert Jahre alten Virtine, dort sind u.a. die Meerschaumpfeife des Finders Hartmann oder die aus den dreißiger Jahren stammende Figur des "Adam" aus der Hand Wilhelm Freudenbergs, die so sehr den Geist ihrer Zeit atmet.
Foto: © Günter Dürr Regale wie aus dem geologisch-paläontologischen Instituts zeigen das riesige Geweih oder die Halswirbelknochen von Waldelefanten, den Zielobjekten des Jägers. An jedem Sonntag können Erwachsene und Kinder bis in den Oktober hinein selbst Hand an legen in Urzeitmanier, forschen und musizieren, Vortrage hören, oder ausgraben. Schließlich wird dann am 21. Oktober mit einem großen Fest das Fundjubiläum begangen, um schließlich in den trüben Novembertagen auf kuscheligen Fellen und im Schein von Öllampen den Abenteuern von Rulaman zu lauschen. Info über www.100Jahre.homoheidelbergensis.de
Viola Eigenbrodt
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