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Forever Young – mit André Heller hört die Kindheit nie auf
Kristallwelten, Wattens, Tirol © Foto: Günter Dürr Tagträumen bedeutet mehr sehen als andere, tagträumen muss man, wenn man solche Reiche erschaffen will, wie sie André Heller immer wieder erfindet. Wobei sie immer seinen sehr eigenen „Strich“ haben, seine ganz eigene Note, seinen unverkennbaren Duft, an dem man Kreationen aus seiner Hand sofort erkennen kann. So konnten auch die Kristallwelten in Wattens in Nordtirol von niemand anderem gestaltet worden sein als von ihm, das sieht man schon am Eingang, wenn man vor seinem „Riesen“ steht. Wenn auch das Innenleben von vielen verschiedenen Künstlern gestaltet wurde, so tragen allein deren Auswahl und Zusammensetzung unverkennbar die Handschrift des Meisters. Fellinesk muten sie bisweilen an, wenn man zu Beginn gleich auf das Mechanische Theater trifft, das sich das Prinzip der Allegorie zur Aufgabe gemacht hat – eine stille Installation, die über den Weg der Mode das alte Lied singt, die Beziehung zwischen Mann und Frau.
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