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Zeit der Abendröte - ein Besuch bei Andre Heller in seinem Garten am Gardasee"Eine Florasammlung von Weltgegenden ist es, Afrika und Südamerika, Asien, Europa und Australien ineinander verwoben", so sieht ihn Heller selbst, der damit den Reichtum und die Vielfalt seines Inneren in die Gestaltung des Parks umgesetzt hat und sich damit pudelwohl fühlt.
© Foto: Günter Dürr Wir schlendern zwischen Edelweiß inmitten von Orchideenwiesen, meterhohen Baumfarnen und den immer wieder faszinierenden Granatapfelbüschen. Bäche und Wasserfälle, Teiche mit bunten Koi-Karpfen, Forellen, schillernde Libellen und anmutige Seerosen finden sich neben Hügeln aus Dolomitgestein oder Kakteen und Efeutürmen. Indische und marokkanische Skulpturen sind harmonisch eingefügt zu Installationen von Roy Lichtenstein, Susanne Schmögner, Mimmo Paladino und Keith Haring.
“Ich beschäftige mich seit dreißig Jahren mit Gärten“, erklärt Andre Heller sein“glückliches Händchen, “für mich ist ein Garten eine Schule der Geduld“. In der täglich fünf Gärtner büffeln, damit das Ergebnis eine 1 bekommt. Schönheit und Sinnlichkeit soll sein persönliches Shangri-La transportieren, denn Andre Heller ist, trotz seiner intensiven Beschäftigung mit der spirituellen Seite des menschlichen Daseins, ein Genussmensch - was sich ja nicht unbedingt ausschließen muss.
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