| www.viola-eigenbrodt.name
Eine Küchentischidee wird Realität – Tanzen für einen guten ZweckIm badischen Rust erhielten sie ihren ersten richtigen und auch gleich grossen Preis, 2007, nur zwei Jahre nach der Gründung der Tanzformation „ku:llj“ im nordrhein-westfälischen Saerbeck. Im September 2007 erhielten sie die "Goldene Göre", 1. Platz. Die "Goldene Göre" ist eine Auszeichnung vom Deutschen Kinderhilfswerk und ist der höchst dotierte Kinder und Jugendpreis für das soziale Engagement. "ku:llj - dance for a chance e.V." gibt es seit 2005 und wurde von den Freundinnen Lisa und Luisa nach der Tsunami-Katastrophe Weihnachten 2004 initiiert.
Die Mädchen fühlen sich ohnmächtig und wollten aber doch gerne helfen, mehr, als es ihnen mit 5,-Euro Taschengeld möglich war. Eine größere Summe Geld vielleicht durch ihr gemeinsames Hobby, das Tanzen, das erschien ihnen als eine gute Möglichkeit, zu Spenden zu kommen. Lisa rief einfach ihre Freunde an und konnte mit vier jungen Leuten dann „ku:llj“ gründen, COOL J, wie es ausgesprochen werden soll. Gleich ihren ersten Tanz haben sie sich selbst ausgedacht, der erste Auftritt bei einem Handballspiel wurde gut angenommen. Von Anfang an hatten sie den Ruf einer Profitanzgruppe, da alle Kinder auf dem gleichen Tanzniveau sind. Die Projekte, die sie unterstützen, sind -nach der Hilfe für die Tsunami-opfer- in ihrer Wahrnehmung "greifbarer" geworden: so konnte zum Beispiel die „Herzenswünsche e.V.“ unterstützt, die so wichtige Salbe für den an der sogenannten Mondscheinkrankheit leidenden Jalal konnte gekauft werden, damit kann er sich dann wieder für einen gewissen Zeitraum dem normalen Tageslicht aussetzen, - direkte Sonneneinstrahlung bleibt weiterhin tabu -, für 200 Kinder der Tafel der caritas Emsdetten-Greven: Kindern, die sozial schwächer gestellt sind, wurde ein Kinobesuch ermöglicht incl.einer Tüte Popkorn, "die gehört bei einem guten Film einfach dazu“, findet Heike Harrison, die Organisatorin, der Truppe, die mit sehr viel Herzblut, Verve und Engagement eine ganze Menge Zeit opfert. Die Entscheidungen, was gemacht wird, kommen dabei von Heike, aber nie über die Köpfe der Kinder hinweg.
weiter bitte
zurück zur Übersicht bitte | |