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F wie Fellin - eine Retrospektive zu einem der wichtigsten Südtiroler Künstler in MeranEinen bedeutenden nächsten Abschnitt nehmen die “Schriftbilder“ von ca. 1955 bis 1963 ein, in denen die Auseinandersetzung mit Künstlerpersönlichkeiten, mit dem Wechselverhältnis von Musik und bildender Kunst sowie mit der Verselbständigung der „Zeichen“ im Zentrum steht. Mit repräsentativen, zum Teil sehr großformatigen Werken wird diese Phase ihre internationale Verankerung erfahren. Die Gegenstandslosigkeit der Arbeiten selbst sollte mit Fellins „Manifest zur II. Natur“ von 1959 in Verbindung gebracht werden.
Schließlich erkennen wir eine Wendung zur Monochromie, die dennoch tiefenräumliche Wirkung hat, die im Wesentlichen zwischen 1963 und 1977 anzusetzen ist. Daran anschließend stoßen die „Urformen“ (1980 bis 1983) in die Dreidimensionalität vor.
Über die „Meditationsbilder“ schließlich wird der Bogen zu den Plastiken geschlagen, bzw. im Abschluss der Ausstellung zu den „Feststellungen“ (Großplastiken).
Der Gang durch die Ausstellungsräume in der Kunst Meran wurde bewusst so angelegt, dass man quasi durch das künstlerische Leben Peter Fellins wandelt, von der ersten bis zur letzten Station seiner Entwicklung, sie dadurch verstehen und noch besser zu schätzen lernt.
kunst Meran im Haus der Sparkasse Lauben 163 Meran
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