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Blue skies - oder warum Giancarlo Godio nie wirklich verschwunden istUm so erfreulicher, dass der auf schwerem Arcoprint gedruckte Band auch Rezepte der großen Persönlichkeit aufweist, ein bißchen Godio eben für den Hausgebrauch. In Graupappe ist der Schutzumschlag gehalten, auf der sich die Initialen GODIO, natürlich in Enzianblau, gut abheben, in schönen Kontrast zur Blume des Ultental, des Mohns, über die der ansonsten weiße Schriftzug läuft.
Und ihn bis zu seinem tragischen Tod 1994 zu behalten. Der Ort seines WirkensNicht nur Interessantes erfährt man zum Thema Godio, auch Amüsantes, viel Persönliches aus den Erinnerungen seiner Familie, seiner Freunde und Bewunderer, über seinen Vorgänger, seine Gedanken und seine Kämpfe mit dem Rest der Welt, die ihm gelegentlich das Leben zu Hölle machten. Oder man schaut sich die alte Fotografien und Handzettel zum Vergnügen an. Mit dem eigenwilligen Design des Werks ist auch ein Teil des eigenwilligen Wesens, über den es geschrieben und gestaltet wurde, eingeflossen und machen es zu einem wahrhaftig einzigartigen Leseerlebnis. Dem sogar der ehemalige italienische Ministerpräsident Giulio Andreotti ein Geleitwort gab, er war oft Gast über den Wolken. Als kleiner Junge habe er "immer die Bodygards der großen Politiker und Persönlichkeiten gesehen und bewunder", erzählt der Mitautor Daniel Breitenberger.
Da er Godio selbst gekannt und verehrt hatte, war es seine Initiative und sein Begehren gewesen, einem der besten Köche Südtirols ein Ehrenmal zu setzen, und das ist ihm und seinen drei Mitstreitern mit sehr viel Vorarbeit und Herzblut im Eigenverlag vorzüglich gelungen.
Zu erwerben ist das Buch über den Gamsblut-Verlag, Italien.
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