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Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters – Ein Interview mit dem Fotokünstler Andreas NestlDer junge Mann ist in Südtirol schon längere Zeit kein Unbekannter mehr, aber sein Nimbus strahlt auch über die Grenzen Italiens. Seine Attraktivität führte ihn zunächst vor die Kamera als Model, dann sehr bald dahinter. Dabei fand er zu sich, zu seinem Weg, indem er von 2004-2006 als Freelancer bei Gianpaolo Barbieri, Mailand, sein Handwerk erlernte. Seit fünf Jahren ist Nestl freischaffender Fotograf und hat sich besonders durch stillebenhafte S/W Porträts einen Namen gemacht. Ausstellungen von Bozen, über Rom und ein Besuch der Fotografieakademie, die ICP International Center of Photography in New York sprechen ihre eigene Sprache, für uns hatte sich der viel beschäftigte Künstler auch ein wenig Zeit zum Sprechen genommen.
F: Andreas, Wie siehst du die Auswirkungen deiner Reisen auf dein schöpferisches Potential? A: Ein ständiger Ortswechsel ist für mich sehr wichtig. Zur Zeit lebe und arbeite ich in Berlin, die Großstadt bietet mir eine Vielzahl an Inspirationsquellen und interessanten Menschen.
F: Wie erklärst du dir den Erfolg deiner recht eigenwilligen Fotografien? A: Ich habe meine eigene Handschrift kontinuierlich weiterentwickelt und bin mir immer selbst treu geblieben, ich habe aber das Gefühl noch lange nicht angekommen zu sein.
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