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Ein Konstrukteur von Landschaft – Der Künstler Heiner Altmeppen im Portrait"Weil ich mir im Norden manchmal nach einem Spaziergang einen Schnaps haben musste, bin ich hier her in diese großartige, heitere Gegend gezogen", lacht Heiner Altmeppen, der 1951 in Ostfriesland geboren wurde. Das stimmt natürlich nicht so ganz, denn Altmeppens Ehefrau stammt vom Donnersberg, und wollte nach dem Studium in Hamburg, wo sie ihren Mann kennengelernt hatte, wieder zurück.
"Und auch wegen unserer Kinder", erzählt der Künstler, die sollten nicht in der Großstadt aufwachsen. Und, "wir haben das Kulturangebot in Hamburg ja doch nicht genutzt", gibt der erzählfreudige Mann zu. Der Donnersberg fasziniert den Maler nach zwanzig Jahren noch. "Die Landschaft ist großzügig, weil sie einen weiten, offenen Überblick gewährt und das ist´s", erklärt der Naturliebhaber, der gerne durch alte Ruinen durchstreift und in einem alten Bauernhaus in einem winzigen Flecken auf dem Land sein Zuhause gefunden hat. Doch die Motive, die ihn in die Nähe eines Edward Hopper brachten, fand er seinerzeit in Hamburg. Dort studierte er an der Hochschule für Bildende Künste und Philosophie an der Universität Hamburg. Das erklärt vielleicht den emotionalen Anspruch, den der "Realist" Altmeppen an Kunst hat. "Kunst ist nichts anderes als der Versuch, die Intensität frühester Erfahrungen wieder zugewinnen", zitiert er Henry Moore. Sein großes Talent wird während des Studiums durch mehrere Stipendien unterstützt, 1983 erhält er den ersten Publikumspreis des Kunstvereins Hannover, 1984 den zweiten Preis des "art"- Wettbwerbs "Deutsche Landschaft – heute".
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