| Die Präsentation ist in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, vorbereitet worden. Für den Man Ray gewidmeten Teil werden Fotografien und dokumentarisches Material von bedeutenden öffentlichen und privaten Leihgebern, insbesondere von der Man-Ray-Privatsammlung Renate und L. Fritz Gruber, Köln, zur Verfügung gestellt. Die Werke von Sigmar Polke – darunter neueste Arbeiten aus den letzten Jahren – stammen aus der renommierten Sammlung von Ute und Eberhard Garnatz, in der das vielgestaltige Oeuvre des Künstlers schon seit langem einen besonderen Schwerpunkt bildet.
Sigmar Polke: Himmelsbild, um 2006 Farbfotografie, Städtische Galerie Karlsruhe, Sammlung Garnatz, © Sigmar Polke Big (100 K) auf Klick Seit Anfang der 1920er Jahre setzte sich Man Ray, Pionier des Dadaismus und Surrealismus, intensiv mit den Ausdrucksmöglich-keiten der Fotografie auseinander. In Paris, wo er seit 1921 lebte und in engem Kontakt zur dortigen Avantgarde-Szene stand, machte er rasch Furore – nicht nur mit seinen unverwechselbaren Porträtaufnahmen berühmter Zeitgenossen wie Salvador Dali, Jean Cocteau oder Pablo Picasso, sondern auch mit freien künstlerischen Arbeiten, die längst als Ikonen der modernen Lichtbildkunst gelten. Seine Expeditionen in unbekanntes Terrain erwiesen sich als so originell und einflussreich wie kaum ein anderer Beitrag zur experimentellen Fotografie jener Zeit. „Ein gewisses Maß an Verachtung für das angewandte Material ist unabdingbar für die reinste Realisation der Idee“, so begründete der Künstler selbst 1934 seinen durchschlagenden Erfolg.
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