| Anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums erhielt die Städtische Galerie Karlsruhe am vergangenen Wochenende gleich zwei kostbare Gaben: Von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG erhielt das Museum ein Werk des Malers Emil Schumacher (1912-1999), der zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Informel zählt, und vom Förderkreis der Städtischen Galerie, der sein 10-jähriges Bestehen feiert, wurde dem Museum eine Plastik des ebenfalls international bekannten Bildhauers Hiromi Akiyama (geb. 1937) geschenkt.
Foto: Oberbürgermeister Heinz Fenrich, EnBW-Vorstand Bernhard Beck und Museumsdirektorin Erika Rödiger-Diruf (von links) bei der Übergabe von Emil Schumachers Gemälde „Mansur“ aus dem Jahr 1998. (Foto: ONUK)
Die beiden Kunstwerke passen vorzüglich in das Sammlungs- und Ausstellungs-programm der Galerie, das sich schwerpunktmäßig auf die Kunst im deutschen Südwesten und auf deutsche Kunst seit 1945 konzentriert. Besonderes Interesse gilt hierbei den Lehrern der Karlsruher Kunstakademie. Auch unter diesem Aspekt ergänzen und bereichern die qualitätvollen Geschenke den Bestand des Museums in hervorragender Weise: Emil Schumacher wirkte von 1966 bis 1977 als Professor für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Hiromi Akiyama lehrte von 1978 bis 2002 Bildhauerei.
Die EnBW gratulierte dem Museum zu seinem 25-jährigen Bestehen und betonte, dass sie „als Förderer und Wegbereiter von Kunst und Kultur in Baden-Württemberg mit der Städtischen Galerie Karlsruhe eines der profiliertesten Kunstmuseen im deutschen Südwesten unterstützt.“
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