| Städtische Galerie Karlsruhe im Kunstportal Baden-Württemberg
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10. Dezember 2005 - 12. März 2006
Begleitprogramm zur Ausstellung „Die 20er Jahre in Karlsruhe“
Großstadtgeräusche und Evergreens Begleitprogramm zur Ausstellung „Die 20er Jahre in Karlsruhe“ mit Lesung, Konzert und VortragDie 20er Jahre haben bekanntermaßen ihre zwei Seiten: Die goldene der wiederaufkommenden Lust am Vergnügen, aber auch die wenig glänzende des Elends nach dem Krieg. Das Begleitprogramm zur umfangreichen Sonderausstellung „Die 20er Jahre in Karlsruhe“ in der Städtischen Galerie im Lichthof 10 des ZKM-Gebäudes wirft mit drei Veranstaltungen einen spannungsreichen Blick auf eine Dekade, in der Karlsruhe mit seinen herausragenden Vertretern der Neuen Sachlichkeit und des Verismus zu den führenden Kunstzentren Deutschlands gehörte.
Lesung Den Auftakt macht der Schauspieler Harald Schwiers. „Großstadtgeräusche“ hat er seine Lesung am Freitag, 20. Januar, um 18.30 Uhr in der Ausstellung überschrieben. Er zitiert die „Tönernen Verse einer versunkenen Stadt“ und vergegenwärtigt die Facetten der Literatur der 20er Jahre in Karlsruhe.
Konzert Das musikalische Leben der 20er Jahre erwecken am Freitag, 27. Januar, um 19 Uhr die Sopranistin Marianne Kienbaum-Nasrawi und der Pianist Michael Schmitt vor den Gemälden u.a. von Karl Hubbuch, Georg Scholz und Wilhelm Schnarrenberger zu neuem Leben. Sie präsentieren Titel von Friedrich Hollaender, Eduard Künneke, Franz Lehár und Kurt Weill. Die Lieder sind häufig auch heute noch bekannt – echte Evergreens also.
Vortrag Die goldenen und zugleich hässlichen 20er Jahre beleuchtet Prof. Dr. Hermann Glaser, ehemals Kulturreferent der Stadt Nürnberg und herausragender Kenner der Epoche, in seinem Vortrag "Der Tanz auf dem Vulkan“ am Donnerstag, 9. Februar, um 18.30 in der Galerie.
Die Eintrittspreise für die Lesung und den Vortrag betragen 7 €, ermäßigt 5,50 €. Beim Konzert gibt es Karten für 14 €, ermäßigt 8 €.
Die Ausstellung „Die 20er Jahre in Karlsruhe“ dauert noch bis 12. März. Die Öffnungszeiten sind: Mittwoch 10 bis 20 Uhr, Donnerstag und Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr.
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