| Seine Stimme kennt im wahrsten Sinne des Wortes jedes Kind. Genauer gesagt: Seine Stimmen, denn Rufus Beck, der wohl meistgehörte Rezitator der Republik, liest „Harry Potter“ nicht einfach vor. Mit viel Einfallsreichtum, erstaunlicher Wandlungsfähigkeit und der gelegentlichen Hilfe seiner akustischen Datenbank haucht er jeder Figur ihr unverwechselbares Leben ein und erschafft so die Welt des berühmten Zauberlehrlings noch einmal neu. Mitte Februar ist mit „Harry Potter und der Halbblutprinz“ nun auch der sechste Teil als Hörbuch erschienen. Die Anzahl der goldenen und Platin-Schallplatten, die Rufus Beck mit den vorangegangenen Abenteuern schon gesammelt hat, dürfte sich durch diese auf 22 CDs verteilten 1540 Minuten noch einmal erhöhen. Denn „Harry Potter“ ist auch in akustischer Form ein absoluter Bestseller und mit über zwei Millionen verkauften Exemplaren das mit Abstand erfolgreichste Hörbuch auf dem deutschen Markt.
Doch Rufus Beck gibt es nicht nur zu hören. Die Neuverfilmung von Otfried Preußlers Kinderbuch-Klassiker „Der Räuber Hotzenplotz“ hat ihn nach längerer Zeit nun auch wieder vor die Kameras gelockt. An der Seite von Armin Rhode, der den vollbärtigen Titelhelden mimt, spielt Beck den bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann, verhext die schöne Fee Amaryllis (Barbara Schöneberger), kann aber doch nicht verhindern, dass Kasperl (Martin Stührk), Seppel (Manuel Steitz) und der Wachtmeister Dimpfelmoser (Piet Klocke) schließlich das bessere Ende für sich haben.
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