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Tom Waits: Alice & Blood Money Drei Jahre haben die Fans auf ein neues Album von Tom Waits warten müssen, aber nun meldet sich der "Bukowski des Rock" gleich zweifach zurück. Und die einzigartige, unglaublich bizarre Mixtur aus Rockmusik, Blues, Balladen und Chansons funktioniert auch auf "Alice" und "Blood Money".
Dabei unterscheiden sich die beiden Alben so deutlich voneinander, dass der Sinn oder Unsinn ihrer zeitgleichen Veröffentlichung ein Geheimnis des Meisters bleiben dürfte. Während sich "Alice" als psychodelischer Trip in die Abgründe der menschlichen (oder auch nur waitschen) Seele entpuppt, basiert "Blood Money" auf dem Opernprojekt "Woyzeck" und kreist demzufolge in erster Linie um gesellschaftskritische Aspekte, die in eigenwilligen Klangwelten inszeniert werden. Waits frönt eben auch hier seiner Vorliebe für mehr oder weniger radikale Gegensätze: "I like a beautiful song that tells you terrible things."
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