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Sie singt einige der wundervollsten Arien, die im 18. Jahrhundert komponiert wurden, doch um "ästhetische Homogenität und glatte Schönheit" geht es ihr erklärtermaßen nicht. Die französische Sopranistin Patricia Petibon hat die Welt der Oper mit unbeugsamen Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt und William Christie erkundet und schätzt seitdem jeden einzelnen Vokal, minimalste Verzierungen und feinste Nuancen. Die 12 Porträts leidenschaftlich, unglücklich, still und verzweifelt liebender Frauen, die Petibon Opern von Haydn, Gluck und Mozart entnommen hat, spiegelt folgerichtig die gesamte Bandbreite menschlicher Emotionen und alle denkbaren stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten, die Petibon - mal neugierig, mal souverän - beherrscht. Die aufregende Reise in die Grenzbereiche sopranistischer Möglichkeiten wird vom großartig disponierten Concerto Köln unter Leitung von Daniel Harding begleitet.
Patricia Petibon: Amoureuses, Deutsche Grammophon
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