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Die Namen Ernest Bloch und Ferruccio Busoni stehen in aller Regel für schwergewichtige musikalische Herausforderungen. Doch beide konnten auch anders. Die klassizistischen Concerti grossi, die der geborene Schweizer und spätere Wahlamerikaner 1925 und 1952 komponierte, versprechen ein zwar erlesenes, aber durchaus ungetrübtes Hörvergnügen. Dies gilt erst recht für das quirlige, knapp 20minütige Klavierkonzert, das sein italienischer Kollege im zarten Alter von 12 Jahren zu Papier brachte. Das finnische Mikkeli Orchestra serviert den Orchesterpart unter der Leitung von Daniel Raiskin mit dem nötigen Gespür für elegante Bögen, federnde Rhythmen und zügige Tempi. Derweil befördert Risto Lauriala sein Klavier zum launigen Gesprächspartner des gut aufgelegten Klangkörpers.
Ernest Bloch / Ferruccio Busoni: Concerti grossi / Konzert für Klavier und Streicher, Alba
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