| Sie ist in Frankreich, England und Amerika aufgetreten, hat mit Clark Gable Romy Schneider oder Gregory Peck vor der Kamera gestanden und ihre erste künstlerische Heimat trotzdem nie aus den Augen verloren. Das ist umso bemerkenswerter, als Lilli Palmer 1933 aus dieser Heimat vertrieben wurde.
Als sie am 24. Mai 1914 unter dem Namen Lilli Marie Preiser in Posen geboren wurde, spielte die Religionszugehörigkeit ihrer Eltern noch keine entscheidende Rolle. Der Vater, der bei dem berühmten Professor Röntgen promoviert hatte, war ein angesehener Chirurg und Medizinalrat, die Mutter verdiente ihr Geld als Theaterschauspielerin, gab den Beruf allerdings unmittelbar nach der Verlobung auf, obwohl sie bereits einen Vertrag in Düsseldorf unterschrieben hatte. Sie brachte drei Töchter zur Welt und vererbte ihnen, wenn auch in unterschiedlichem Umfang, die Begeisterung für jene Bretter, die sprichwörtlich die Welt bedeuten.
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