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“Der Ruhm und seine Schattenseiten“ Vor 30 Jahren starb Kinoheld Lex Barker „Ich bin ein Schauspieler und kein Affe!“ Während sich eine ganze Schauspieler-Armada um die Nachfolge des legendären Johnny Weismüller balgte, fand Lex Barker die Idee, als jodelndes Muskelpaket durch einen präparierten Urwald zu hüpfen, offenbar nicht besonders anregend. Doch dem Sohn eines schwerreichen Industriellen, der sein Studium in Princeton gar nicht erst angefangen und sich obendrein noch mit der Familie überworfen hatte, blieb keine Wahl. Mit Nebenrollen konnte er Frau und Kinder nicht über Wasser halten, auch wenn er sie bisweilen an der Seite weltberühmter Kollegen wie Joseph Cotten („Die Farmerstochter“, 1947) Robert Mitchum („Im Kreuzfeuer“, 1947) oder auch Cary Grant („Nur meiner Frau zuliebe“, 1948) abspielen durfte.
Und so schlüpfte Lex Barker Ende der 40er Jahre zum ersten Mal in sein nicht eben aufwendiges Tarzan-Kostüm, um die Welt vor den hinterhältigen Plänen skrupelloser Geschäftemacher zu retten. Der beispiellose Erfolg rief sogar die New York Times auf den Plan, die dem am 8. Mai 1919 in New York geborenen Alexander Chrichlow Barker jr. nicht gerade schauspielerisches Talent, aber eben doch eine Reihe wichtiger Schlüsselqualifikationen bescheinigte: „Ein jüngerer, moderner Affenmensch mit einem ansehnlichen Gesicht. Der Körper garantiert, dass sich jeder Löwe duckt.“ Kein Wunder also, dass auf „Tarzan und das blaue Tal“ (1949) innerhalb kürzester Zeit „Tarzan und das Sklavenmädchen“ (1950), „Tarzan und die Dschungelkönigin“ (1951), „Tarzan – Verteidiger des Dschungels“ (1952) und „Tarzan bricht die Ketten“ (1953) folgten.
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