| Das Original kennt kaum einer mehr, aber die schrille Parodie ist den meisten Comedy-Fans noch in bester Erinnerung. Mitte der 90er war das anders, denn damals trennten die beiden nur ein Buchstabe und ein paar Sendeplätze. Auf MTV erklärte Kristiane Backer dem zappelnden Nachwuchs, was in der Szene so abging, und auf RTL sorgte Kristiane Kacker für den boshaften Begleitkommentar.
Esther Schweins trug mit diesen und vielen anderen urkomischen Auftritten maßgeblich zum Kultstatus der „RTL Samstag Nacht“ bei und erlag dennoch nicht der Versuchung, das eigene Erfolgsmodell permanent zu wiederholen. Seit dem Ende der Show hat sie sich in vielen Film- und Fernsehrollen einen Namen gemacht und ganz nebenbei noch die Bretter, die auch für sie oftmals die Welt bedeuten, erobert.
Insofern darf Esther Schweins, die am 18. April ihren 35. Geburtstag feierte, von sich behaupten, dem eigenen Lebensmotto treu geblieben zu sein. Gab sie doch einst zu Protokoll, es sei für sie nicht ein Kompliment wandelbar zu sein, sondern „sogar ein dringendes Bedürfnis“. Wenn sie jemals das Gefühl hätte, auf einen bestimmten Bereich festgelegt zu sein, würde sie mit der Schauspielerei aufhören.
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