| Sein Gesicht vergisst man nicht, der durchdringende Blick schaut über jedes Filmende hinaus, und dem eleganten Charme des 37jährigen kann sich erst recht niemand entziehen. Als perfekte Mischung aus Frauenschwarm, Schwiegermutters Liebling und netter Junge von nebenan hat sich Gedeon Burkhard in die vorderen Reihen der Film- und Fernsehunterhaltung gespielt, gleichzeitig aber als lebender Beweis für die These herhalten müssen, dass auch Männer auf Äußerlichkeiten reduziert werden können.
Als ihn Denise Virieu in dem SAT.1-Streifen „Gefährliche Lust - Ein Mann in Versuchung“ 1998 zum erotischen Appetithäppchen degradierte, schien sein Schicksal ebenso früh wie endgültig besiegelt, doch Burkhard befreite sich aus der zuschnappenden Schublade. Schon als neues Herrchen von „Kommissar Rex“ schlug er andere, lautere und oft auch ironische Töne an. Im neuen Jahrtausend überzeugte Burkhard dann mit vielschichtigen Rollen in Theaterstücken oder ambitionierten Kinoproduktionen wie Peter Thorwarths Satire „Goldene Zeiten“ (2005), und in Zukunft will er noch mehr Facetten seines schauspielerischen Talents zeigen. Die aktuellen Projekte könnten jedenfalls nicht unterschiedlicher sein. Derzeit ist er in Joseph Vilsmaiers Holocaust-Drama „Der letzte Zug“ zu sehen, ab 2007 wird er dann der neue Partner von Erdogan Atalay in der RTL-Erfolgsserie „Alarm für Cobra 11“.
weiter bitte
zurück zur Übersicht bitte | |