| 20. Juli 1969: Die amerikanischen Astronauten Edwin „Buzz“ Aldrin und Neil Armstrong befinden sich auf einer historischen Mission. Sie sind in Regionen vorgedrungen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist, und versuchen nun, mit der Mondlandefähre „Eagle“ auf der Oberfläche des Erdtrabanten zu landen. Armstrong übernimmt schließlich die manuelle Steuerung des schwierigen Manövers und kann die Fähre um 22.17 Uhr (MEZ) sicher aufsetzen. Sechs Stunden später verlässt er das Gefährt und betritt am 21. Juli 1969 um 03.56 Uhr (MEZ) als erster Mensch die Mondoberfläche. 500 Millionen Fernsehzuschauer dürfen live dabei sein, Armstrongs Begrüßungsworte – „Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.” – gehen in die Geschichte ein.
Der Raumfahrtpionier hat sich lange auf diesen beispiellosen Schritt vorbereitet. Schon als Kind sieht der am 5. August 1930 in Wapakoneta, Ohio, geborene Neil Armstrong den spektakulären Flugzeugrennen der „National Air Races“ zu. Als der Urenkel eines Bauern aus dem westfälischen Ladbergen im zarten Alter von sechs Jahren zum ersten Mal in einer „Tin Goose“ mitfliegen darf, steht sein Berufswunsch fest. Mit 15 nimmt er die erste Flugstunde, schon ein Jahr später besitzt der junge Armstrong – vor dem Führerschein - eine private Pilotenlizenz.
weiter bitte
zurück zur Übersicht bitte | |