| Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
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Kunsthalle Karlsruhe im SWO | Kunstportal Baden-Württemberg
Édouard Vuillard in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe Bis 25.01.2009
Besonderes Angebot zum letzten Ausstellungswochenende: Aufgrund großer Nachfrage verlängerte Öffnungszeiten und zusätzliche FührungenFührungen: Freitags, samstags und sonntags, um 15 Uhr Jeden Samstag um 14 Uhr 30, Führung in französischer Sprache
Zusätzliche Führungen am letzten Ausstellungswochenende: Freitag, 23.01., Samstag, 24.01., Sonntag, 25.01., um 16 Uhr und 17 Uhr
Édouard Vuillard (1868 – 1940) hat ein malerisches, zeichnerisches und druckgrafisches Werk geschaffen, das der Kunst um 1900 neue Wege wies und bis heute durch seine Qualität und Vielseitigkeit besticht. Noch bis zum 25. Januar stellt die Ausstellung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe den in Deutschland noch zu wenig bekannten Künstler mit rund 120 Werken aus allen Schaffensphasen vor. Aufgrund des großen Besucherandrangs ist die Schau an den letzten drei Ausstellungstagen, dem 23. – 25. Januar bis 19 Uhr geöffnet. Zusätzlich zu der Führung um 15 Uhr bietet die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe an diesen Tagen jeweils um 16 Uhr und 17 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung an. Zu sehen sind Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen und Farblithografien von mehr als dreißig Leihgebern. Zu ihnen zählen das Musée d´Orsay in Paris, die Stiftung E. G. Bührle in Zürich und das Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Zahlreiche private Sammler trennten sich für die Zeit der Ausstellung von ihren Werken und ermöglichen auf diese Weise einen bislang so noch nicht realisierten Überblick.
Neben seinen Freunden Pierre Bonnard und Maurice Denis zählt Édouard Vuillard zu den Hauptvertretern der 1888 in Paris gegründeten Künstlergruppe „Nabis“ (hebräisch: „Die Propheten“), deren Ziel eine von allen akademischen Konventionen, insbesondere von den Zwängen exakter Naturnachahmung befreite Kunst war. Das Interesse galt dem Bild und seiner eigenen Realität. Ein frühes Meisterwerk Vuillards, in dem die Prinzipien der „Nabis“ auf vollkommene Weise verwirklicht sind, ist das Gemälde „Au lit“ („Im Bett“) von 1891.
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