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Hyacinthe Rigaud: Charles Le Brun und Pierre Mignard, premiers peintres du roi, 1730, Paris, Musée du Louvre RMN/Paris, Musée du Louvre/©Hervé Lewandowski/Vertrieb: bpk, Berlin. Big (94 K) auf Klick Die Sammlung der Staatliche Kunsthalle Karlsruhe zeichnet sich durch einen umfangreichen und qualitätvollen Bestand französischer Malerei aus, der bereits von den Markgrafen von Baden angelegt und bis in die jüngste Zeit kontinuierlich durch Ankäufe erweitert wurde. Beleg für den außerordentlich hohen Rang dieser Abteilung ist auch die Tatsache, dass die Kunsthalle derzeit einer der Hauptleihgeber einer Ausstellung über französische Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts in deutschen Sammlungen ist. Sie wird im Grand Palais (19.4.–1.8.2005) und im Anschluss daran in der Alten Pinakothek in München (28.9.2005–8.1.2006) sowie der Bundeskunsthalle in Bonn (1.2.2006–30.4.2006) gezeigt. Während der Zeit, in der insgesamt dreiundzwanzig Werke aus dem Besitz der Kunsthalle in Paris zu sehen sein wer-den, bereichern drei herausragende Leihgaben des Musée du Louvre die Karlsruher Sammlung. Es handelt sich um ein repräsentatives Doppelporträt der beiden königlichen Hofmaler Charles Le Brun und Pierre Mignard von Hyacinthe Rigaud (1659–1743), um ein lebensechtes und anmutiges Bildnis der Madame Lenoir von Joseph Siffred Duplessis (1725–1802) und eine fulminante Darstellung des Philosophen Denis Diderot von Jean-Honoré Fragonard (1732–1806).
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