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Online-Ausstellung:
Albrecht Dürer: Tote Ente, um 1502
Hans Cranach, Herkules unter den Dienrinnen der Königin Omphale, 1537
Jan Fyt: Jagdstillleben mit Papagei, um 1650/55
Willem van Aelst: Stillleben mit Jagdgeräten und totem Rebhuhn, 1668
Jean Siméon Chardin: Stillleben mit totem Rebhuhn, um 1728
Francisco José Goya y Lucientes: Die gerupfte Pute, 1808/12
Frans Snyders: Vorratskammer mit Diener, 1615
Alfred Sisley: Loing-Hecht, 1888
Jan Weenix: Der weiße Pfau, 1693
Max Beckmann: Stillleben mit Fischen, 1944
Jean Siméon Chardin (1699-1779): Stillleben mit totem Rebhuhn, um 1728 Freude über den Reichtum der Natur, Spiel mit erotischen Zweideutigkeiten, Ausdruck adeligen Jagdvergnügens, die Nähe von Schönheit und Tod: Völlig unterschiedliche Aussagen sind mit den Darstellungen eines Genres verknüpft, das es noch zu entdecken gilt. Die Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe veranschaulicht erstmals weltweit, wie sich Funktion und Bildsymbolik der Tierstillleben, aber auch der künstlerische Blick auf die wiederkehrenden Motive über die Jahrhunderte verändert haben.
Wie facettenreich eine Geschichte des Tierstilllebens vom 16. bis zum 20. Jahrhundert sein kann, beweisen die Bilder selbst. Gezeigt werden 125 Werke – Gemälde, Aquarelle und Reliefs – von bedeutenden Künstlern wie Dürer, Rubens, Metsu, Weenix, Chardin, Goya, Manet, Sisley, Ensor und Beckmann.
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