| Vom 11. September bis 21. November 2010 präsentiert die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden eine Gruppenausstellung mit dem Titel "Jeder Künstler ist ein Mensch" – Positionen des Selbstportraits. Über 30 Gemälde, Fotografien, Videos und raumgreifende Installationen sollen die Bedeutung des Selbstportraits in der Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts illustrieren.
Bas Jan Ader, I am too sad to tell you, 1970 Neben monographischen Ausstellungen, beispielsweise mit Blick auf das Werk von Max Beckmann oder Andy Warhol, wurde vor allem ein historischer Blick auf das Selbstportrait in mehreren Gruppenausstellungen thematisiert. Im Jahr 2004 untersuchte die Hamburger Kunsthalle die Bedeutung und Verwandlung von Selbstbildnis und Selbstinszenierung in der zeitgenössischen Kunst in einer Ausstellung. Nun greift die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden dieses Thema auf und schlägt einen Bogen von der Pop Art bis in die späten 1980er-Jahre. Diese Ausstellung legt dabei ein besonderes Augenmerk auf konzeptuelle Positionen von Künstlern, die das klassische Verständnis des Selbstbildnisses hinterfragen und radikal neu als Inszenierung, Rollenspiel oder Dekonstruktion des eigenen Selbst gestalten.
weitere Informationen zur Ausstellung
Online-Ausstellung: Cindy Sherman: Untitled, 2008, Nr. 472
IMI Knoebel: Selbstporträt mit Pappkarton, 1983-84-87, 0
Andy Warhol: Selfportrait, 1967
Bas Jan Ader: I am too sad to tell you, 1970
Joseph Beuys: Filzanzug, 1970
Martin Kippenberger: Martin ab in die Ecke und schäm dich, 1989
Katharina Sieverding: The Great White Way Goes Black IX/77, 1977
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