Fotografische Ausstellungs-Impressionen von Wolfgang Günzel
Daniel Buren: Las Cabanyes de ceràmica I espill / Cabanes aux céramiques et aux miroirs. Neuf Couleurs au vent, 1984-1996. Travail in situ in "Québec 1534-1984" Daniel Buren (*1938 in Frankreich) begann Ende der 1960er-Jahre unter demonstrativem Verzicht auf ein Atelier mit seinen Plakaten, den Affiches sauvages, den öffentlichen Raum zu gestalten. Die farbigen, 8,7 cm breiten vertikalen Streifen sind zu einer Art Markenzeichen geworden. Diese Streifen dienen ihm bis heute als visuelles Werkzeug. In ihrer Form sind sie bewusst banal, inhaltsfrei und bedeutungslos. Konsequent widersetzen sie sich dem Glauben an die Autonomie des Kunstwerkes und weisen den Betrachter in erster Linie auf den Ort ihrer Anbringung hin. Damit besetzte der Konzeptkünstler Buren ein neues Feld in der Kunst, das sich ausschließlich in diesen minimalistischen Zeichen artikuliert.
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