| "...und ich kenne sie nicht"
erzählt uns die Künstlerin hier vom Scheitern (vielleicht so, wie einst Martin Kippenberger in seinem abgrundtief guten Humor fomulierte; “Erfahrungen erweitern durch Scheitern“)?
LeseArt, stofflich 2003 1 bis unendlich 30 x 20 cm; Acryl auf Pergament / Reispapier BIG (45 KB) auf Klick Nein, ich glaube nicht. Eher scheint mir das Gegenteil der Fall zu sein: Sinnliche Wahrnehmungen und deren enorme Intensität sind Gegenstand der Worte, der Metaphern,die sie wählt um dann gleich zu erkennen,daß eben diese Worte, daß selbst die schönsten, die gelungensten Metaphern nicht heranreichen an die Unmittelbarkeit des Lebens.
Wir sind also wieder mittendrin. Wie komme ich jetzt von der Lyrik zur Bildenden Kunst? Ganz einfach: die Arbeiten, aufgrund derer ich Sëping kennenlernen wollte, haben den Titel "Lese-Art". Und tatsächlich erläutert die Künstlerin die Verschiedenheit der einzelnen Arbeiten als “verschieden in der Grammatik“ – es gibt verschiedene Linien, verschiedene Dichten, verschiedene Anfühlweisen.
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