| Mit der dritten CD scheint im Eels-Universum endlich die Sonne aufzugehen, denn "Daisies of galaxy" beginnt zumindest musikalisch ungewohnt fröhlich und beschwingt und weil sich A man called E, darin gefällt, behält er eben diese Fröhlichkeit doch einige Songs lang bei. Nun gibt es sicher nicht wenige, die an den Eels das Morbide, das die ersten beiden CD's auszeichnete, lieben und die sich mit diesem Stimmungswandel eher schwertun, aber andererseits gibt es die Musik der Eels nun auch für verschiedene Gelgenheiten oder wie auch immer man das ausdrücken mag.
Sollte das bisherige Gesamtwerk, wie ich gehört habe, als Triologie über das bisherige Leben von E angelegt sein, so kann man rückblickend sagen, daß er zumindest eine schwere Kindheit hatte, mit zunehmenden Alter jedoch immer mehr Spaß am Leben fand. Was mit einem gewissen Grad an Sarkasmus einherging, denn er auch in seinen Texten immer noch pflegt. Leider geht mit dem Stimmungsumschwung auch noch eine weitere Veränderung einher, die ich persönlich nicht so gut finde, die einzelnen Stücke klingen doch recht ähnlich, so daß man nie so genau weiß, wo auf der CD man sich gerade befindet, im Übrigen fällt mir doch die stilistische Nähe zu Becks "Odelay" auf, ein Album, das für immer mehr Künstler als Blueprint ihrer eigenen Arbeiten dient. Natürlich ist "Daisies of galaxy" nicht mit "Odelay" zu vergleichen, aber wer das eine mag, kann zumindest etwas mit dem anderen anfangen und umgekehrt. Einen besonderen Gag hält E auch noch für uns bereit, die Single "Mr. E's beautiful blues" ist am Ende der CD als Hidden-Track versteckt. Haha...
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