| Jeder kennt den Hit und manch einer fragt sich vielleicht was steckt dahinter. Leider kann "How bizarre" diese Frage nicht ganz beantworten. Ich habe immer noch so meine Probleme mit der Platte. Neben wirklich herausragenden Stücken wie "On the run", "How bizarre" oder "Lingo with my gringo" stehen andere, die ich für absolut nichtssagend halte. Aber ich weiß nicht, ob ich dieses Urteil auf ewig beibehalten kann, denn nach mehrmaligen Hören gefällt mir die Platte immer besser. Anfangs haben mich die billige Produktion und die kitschigen Chöre ungemein gestört, aber so nach und nach kommen immer mehr Details zum Vorschein, die mir wirklich Spaß machen.
Im übrigen finde ich den Sänger unheimlich sympathisch und ich kann Ihm einfach nicht böse sein. Ich mag seine Attitüde, er wirkt zwar unheimlich arrogant, aber ich habe mir erklären lassen, daß das ganz natürlich ist. Und ihn scheint nichts aus der Ruhe zu bringen - sonniges Gemüt, nenne ich das jetzt mal. Das ist auch ein Gefühl, was die Musik vermittelt. Beim Hören bessert sich die Laune ungemein. Die Melodien sind zwar sehr einfach, aber wirkungsvoll. Schon nach dem ersten Hören kann man sie mitsingen. Für neblige Dezembertage genau das richtige.
OMC: How bizarre, Polydor, 17,99 €
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