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King Britt presents Silk 130 When the funk hits the fanSpielt es beim Anhören von CDs eine besondere Rolle, wenn man ein musikhistorisches Wissen, besonders der letzten 20 oder 30 Jahre hat? Hört man eine neue CD dann mit anderen Ohren? Ich denke ja. Natürlich kann einem dieses Wissen den Spaß beim Abhören gewisser CD's verleiden, nämlich dann, wenn man die Interpreten als billige Plagiatoren entlarvt, was in letzer Zeit leider recht häufig der Fall ist. Aber andererseits erkennt man die besondere Leistung von Musikern, die mit viel Liebe zum Detail Musik, die sie selber schätzen und lieben gelernt haben, reproduzieren.
Dies trifft z.B. auf King Britt zu. Der Name seiner CD ist Programm. Hier wird dem Funk, dem Soul und dem Jazz auf besonders gelungene Art gehuldigt. Diese Musik scheint aus einer fernen Zeit zu kommen, als von Swing Beat oder R'n'B noch nicht die Rede war. Modernismen in Form von Rap-Vocals werden sehr sparsam eingesetzt. Trotzdem und obwohl einem beim Hören ständig irgendwelche Assoziationen von bekannten Titeln, vor allem aus den 70er Jahren in den Sinn kommen, ist "When the Funk hits the fan" eine sehr moderne, eigenständige Platte. King Britt hat fast völlig auf die Verwendung von Samples verzichtet und es befindet sich auch nur eine Quasi-Coverversion eines bekannten Titels auf der CD. Die Songs haben alle einen hohen Wiedererkennungswert und werden von hervorragenden Musikern und Sängern gespielt und gesungen. Allen Liebhabern von Funk und Soul sei sie besonders ans Herz gelegt. Übrigens, ein Freund hat mir die Platte empfohlen, mit dem Hinweis dies wäre die "Funk-Hölle". Das stimmt natürlich nicht ganz, es ist das "Funk-Paradies".
King Britt presents Silk 130: When the funk hits the fan, EFA, 17,99 €
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