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The Modernist - Opportunity Knox Kritik von unserem Gastautor Robert SchäferSowohl bei der Arbeit wie auch Zuhause werden wir immer mehr in technologische Prozesse eingebunden bzw. werden mit ihnen konfrontiert. Die Musik, die diese immer mehr chip-gesteuerte und vernetzte hautnahe Umwelt von uns allen wiederspiegelt, ist die am Computer entstandene Techno-Musik. Techno zeichnet sich in erster Linie durch ewig gleiche ohne Breaks oder Tempiwechsel unterbrochene synthetische Beats aus.
Auf die Basis dieser Beats, die sowohl kalt als auch warm klingen können, werden Geräusche gelegt, die einen euphorisierenden Spannungsbogen entstehen lassen sollen. Soweit grob vereinfacht die bisherige Praxis von 95% aller Technomusik. Jörg Burger, der Macher dieser Platte, will etwas anderes erreichen. Er will mit den Produktionsmöglichkeiten von Techno Popmusik machen. Popmusik bedeutet in den allermeisten Fällen ein Songschema wie z.B. A-B-A-B-C-A-B. Diese Songschemata schafft Herr Burger mittels verschiedener Soundschichten, die über den unvermeintlichen Beat in verschiedenen Zusammensetzungen draufgelegt und wieder heruntergenommen werden. Dazu kommt, daß die Stücke technountypisch recht kurz sind, alle so um die 4 Minuten. Das alles führt dann dazu, daß ich mir jedesmal beim Hören denke: Hey, der Mann hat es drauf, der macht mit Techno Popmusik. Dann fange ich an mitzusummen, wie man das bei Popmusik halt so macht, und der Tag ist mein Freund.
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