| Der Titel der CD spricht für sich. Irgendwie ist die Musik von Laika nicht von dieser Welt. Obwohl ungeheuer rhythmisch und hauptsächlich elektronisch sind sie doch weit weg von der gängigen Tanzmusik, sei es nun Ambient oder Techno.
Die Atmosphäre auf der CD ist von einer seltsamen Einsamkeit gekennzeichnet, so als ob Laika das Gefühl ihrer Namensgeberin, dem ersten Kosmonauten, einer Hündin, wiedergeben wollen, die diese alleine in Ihrer Rakete gehabt haben muß. Und trotz der rhythmischen Vielfalt, die bisweilen an die Creatures, einem Sideprojekt von Souxie Sue, erinnert, sind die Songs sehr sphärisch, es scheint als schwebe die Musik durch den Raum. Im Gegensatz zur ersten CD wirken die Songs auch völlig beruhigt. Der Gesang von Margaret Fiedler erinnert mich sehr stark an Anna Domino, strahlt eine ähnliche Kühle aus. Die CD entführt einen in eine eigene Welt eine Welt, die einerseits kalt und abweisend ist, die einen aber andererseits neugierig macht und die man nur sehr ungern wieder verläßt.
Laika: Sound of the Satellites, Too Pure Records, 9,99 €
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