| Ob der Kälte - das Atelier in diesem schönen, alten Gemäuer ist schwer zu heizen - bin ich froh, daß mir Renate keinen „reinen Wein“, sondern lieber heißen Kaffee einschenkt. Beim Treppensteigen spricht Renate spanisch mit einer der im Tempel zahlreichen SüdamerikanerInnen und es klingt so, als ob sie nie eine andere Sprache gesprochen hätte.
"LAME", 1996/97 Tatsächlich hätte sie auch einmal Sprachen studieren sollen, oder auch Musik. Aber Renate hat sich für die Bildhauerei entschieden, obwohl sie bis zum Studium 14 Jahre lang Geige gespielt hat. Spanisch hat sie dann nebenher gelernt, hier im Tempel, einfach so, durch die Kommunikation mit den MitbewohnerInnen in diesem wahrhaft multikulturellen Umfeld.
Die vielfältige und bunte Umgebung im Tempel und die vielfältigen Aktivitäten und Talente Renate Kochs passen optimal zueinander. Renate wirkt hier heimisch, und ist doch noch nicht angekommen: meistens unter Strom plant und arbeitet sie ständig an verschiedenen Projekten, die sie oft ins Ausland führen. In Moskau, Prag und Bratislava war sie schon, in der Schweiz, in Frankreich und Pakistan auch. Derzeit sind für NewYork (im Mai) und Paris Exponate in Arbeit.
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