| Trennen ist Verbinden - zur Arbeit von Peter GatherHier also Grautöne und damit - laut Peter Gather – Mischungen aus den beiden Nicht-Farben Schwarz und Weiß. Peter Gather thematisiert die Malerei selbst, indem er auf deren typische Elemente verzichtet: was zuerst ein Bild zu sein scheint, kommt ohne Malgrund aus, auch ohne Farbe – ist also kein Bild. Peter will hier absolut nicht expressiv sein und auch keine "Bedeutungen" ausdrücken oder transportieren.
Installation (Ausstellung "Skulptur Südwest", Badischer Kunstverein 1996 Peter Gather trennt Form und Mittel oder Form und Werkzeuge. Er entlarvt Bekanntes als Fremdes, trennt Schein und Sein.Durch Irritation und Verblüffung macht er uns unsere Sehgewohnheiten als solche bewußt. Wir haben für ein Bild gehalten, was keines ist. Wir sehen zuerst eine Oberfläche, wir sehen oberflächlich.
Peter Gather schafft Abstand und Nähe, tritt in den Vordergrund und gleichzeitig zurück, spricht uns an, wendet sich ab und läßt uns (nicht) allein - mit seinen Arbeiten.
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