| Künstlergespräch im MUSEUM RITTER am Samstag, 16.02.2008
Kunstbegegnungen der besonderen Art bieten die Künstlergespräche im MUSEUM RITTER. Am Samstag, 16. Februar 2008 um 15.00 Uhr wird die Reihe mit einem weiteren Gespräch fortgesetzt. Zu Gast sind die koreanische Künstlerin So-Ah Yim und Beat Zoderer aus der Schweiz.
So-Ah Yim vor ihrer Arbeit Foto © Museum Ritter, Jörg Heimann Am Samstag, 16. Februar 2008 sprechen So-Ah Yim und Beat Zoderer mit der Kunsthistorikerin Cornelia Buder über ihre Installationen, die das Thema Quadrat unter einem räumlichen Aspekt aufgreifen. Beide Künstler haben für die Ausstellung „Neue Freunde – Aktuelle Positionen zum Quadrat“ Werke geschaffen, die auf die Museumsräume Bezug nehmen und den Betrachter zum genauen Hinsehen auffordern.
Die Werke der in Hamburg lebenden Künstlerin So-Ah Yim (*1965) sind stets klare Konstruktionen, die sich auf elementare geometrische Formen und auf die Farben Weiß, Schwarz, Rot, Blau und Gelb beschränken. Yims dreidimensionale Objekte, die sie „Mutationen“ nennt, sind in der Tat veränderbar, denn sie können wie mittelalterliche Flügelaltäre geöffnet werden. Beim Auffalten und Schließen der Objekte ergeben sich immer wieder neue Farb- und Formkonstellationen. Durch das Wechselspiel von Zeigen und Verbergen braucht So-Ah Yims Kunst Zeit zum Entdecken und die direkte Interaktion mit dem Betrachter.
Beat Zoderer (*1955) stellt mit seiner eigens für die Ausstellung im MUSEUM RITTER entwickelten mehrteiligen Wandinstallation „Hommage an das unreine Qudrat“ die Wahrnehmung des Betrachters ebenfalls auf die Probe. Eine freistehende, fast quadratische Wand wird zum Bildträger von 69 Beinahe-Quadraten, die allesamt Rechteckformen sind. Charakteristisch für Zoderers Kunst ist der konstruktive und rationale Ansatz, der durch ironische Titel und die Verwendung unkonventioneller Materialien erst auf den zweiten Blick deutlich wird. Zoderer ist schon länger ein Freund des Museums, denn die Sammlung Marli Hoppe-Ritter verfügt über fünf Arbeiten des Künstlers.
Die Teilnahme am Künstlergespräch ist kostenfrei. Es fällt lediglich der reguläre Museumseintritt (Erwachsene 5,00 € / Ermäßigt 3,00 €) an.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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