| Die Sammlerin und Museumsgründerin Marli Hoppe-Ritter führt am Samstag, 10. November 2007 um 15.00 Uhr gemeinsam mit der Museumsleiterin Gerda Ridler durch die neuen Ausstellungen „Neue Freunde – Aktuelle Positionen zum Quad-rat“ und „Geneviève Claisse – Jenseits des weißen Quadrats
Hellmut Bruch: Bild: © MUSEUM RITTER, Franz Wamhof. Seit mehr als zehn Jahren sammelt Marli Hoppe-Ritter Kunst, die sich inhaltlich und formal mit dem Quadrat auseinandersetzt. Ihre Sammlung umfasst knapp 700 Werke und zeichnet anhand des Quadrats die Geschichte der geometrisch-abstrakten Kunst des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts nach. Marli Hoppe-Ritter und Gerda Ridler werfen beim Rundgang am Samstag, 10. November 2007 einen persönlichen Blick auf die beiden aktuellen Ausstellungen und zeigen die Hintergründe der gezeigten Werke auf.
Für die Ausstellung „Neue Freunde – Aktuelle Positionen zum Quadrat“ haben neun Künstlerinnen und Künstler Rauminstallationen geschaffen, die sich durch die Verwen-dung von ungewöhnlichen, weil alltäglichen Materialien auszeichnen. Dazu gehören zum Beispiel Herrenhemden, Polyesterbänder, Aktenordner, Kabelbinder, Folien und Plexiglasscheiben sowie bemaltes Glas, Holz und Wachs. Auf diese Art haben einzel-ne Räume des Hauses ein völlig neues Gesicht bekommen.
Parallel dazu stellt die Retrospektive „Geneviève Claisse – Jenseits des weißen Quadrats“ das Werk der französischen Malerin Geneviève Claisse erstmals in größe-rem Umfang in Deutschland vor. Rund 50 Arbeiten von den 1950er Jahren bis heute geben einen Überblick über ihr künstlerisches Schaffen. Neben Gemälden aus allen Werkphasen sind geometrische Plastiken und Reliefs sowie frühe Skizzenbücher zu sehen.
Die Teilnahme an der Kuratorenführung ist kostenfrei. Es fällt lediglich der reguläre Museumseintritt (Erwachsene 5,00 € / Ermäßigt 3,00 €) an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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