| Künstlergespräch im MUSEUM RITTER am Samstag, 08. September 2007
Am Samstag, den 08. September 2007 um 15.00 Uhr ist der Künstler Hellmut Bruch im MUSEUM RITTER zu Gast. Im Gespräch mit der Kunst-historikerin Jutta Fischer stellt er sein Werk im Kontext der Sammlung Marli Hoppe-Ritter vor.
Hellmut Bruch (*1936) ist mit der Acrylglas Arbeit Die vier goldenen Punkte, 2002 in der aktuellen Ausstellung „Bildertausch 2 – Neupräsentation der Sammlung Marli Hoppe-Ritter“ vertreten. Das orangefarbene Quadrat mit den leuchtenden Kanten fasziniert die Museumsbesucher seit Beginn der Ausstellung.
Hellmut Bruch: Bild: © MUSEUM RITTER, Franz Wamhof. Der Österreicher Hellmut Bruch gilt als Meister der einfachen Form. Seine überzeu-gende formale Ästhetik ist begründet auf die Anwendung klassischer Harmoniegeset-ze, wie dem „Goldenen Schnitt“ und der „Fibonacci-Zahlenfolge“. Auf diese Konstrukti-onsprinzipien greift er seit den späten 1980er Jahren zurück. Die zentralen Themen in seinem Werk sind das Licht und die Proportionen. Als Arbeitsmaterialien bevorzugt er Edelstahl und transparentes, farbiges, fluoreszierendes Acrylglas.
„Der Inhalt meiner Arbeiten zielt auf Proportionen und auf das Licht, das einfach ge-sagt, selbst nicht sichtbar ist, uns aber die Welt sichtbar macht. Was mich an beiden Phänomenen interessiert, ist ihre Immaterialität im Zusammenwirken mit der Materiali-tät des Wahrnehmbaren“, sagt Bruch über seine Kunst.
Die Teilnahme am Künstlergespräch ist kostenfrei. Es fällt lediglich der reguläre Museumseintritt (Erwachsene 5,00 € / ermäßigt 3,00 €) an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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